Um was geht es?

Die mit der Festsetzung einer Planungszone im Jahre 2005 eingeläutete Gebietssanierung im Zentrum Dietlikon Süd sollte durch eine Kaskade an planerischen Instrumenten rechtsbindend umgesetzt werden:

1. Revision der Bau- und Zonenordnung
2. Strassenprojektierung Wallisellen – Dietlikon – Brüttisellen zur Umsetzung der regionalen Verkehrssteuerung  (RVS) inkl. verkehrlicher Massnahmen im Gebiet Zentrum Dietlikon Süd mit folgenden Elementen:
  • Ausbau Hofkreuzung Wallisellen
  • Neubau Busstreifen Neue Winterthurerstrasse
  • Neues Verkehrsregime Industrie Dietlikon mit Knoten  Aus – und Umbau
  • Ausbau Flamingokreuzung mit Verlegung  Stationsstrasse
3. Öffentlicher Gestaltungsplan „Zentrum Dietlikon Süd 2014“

 

Was wurde gemacht und wo stehen wir?
Zu 1: Die Revision der Bau- und Zonenordnung wurde im Jahr 2014 abgeschlossen und von der Gemeindeversammlung verabschiedet.
Zu 2:  Das Dietliker Stimmvolk hat am 15. März 2015 dem Kredit in der Höhe von 8.07 Mio. Franken zur Umsetzung der verkehrstechnischen  Massnahmen und Regionale Verkehrssteuerung „Dietlikon Süd“   zugestimmt. Aktuell bestehen noch verschiedene Einsprachen, die die gesamthafte Umsetzung der regionalen Verkehrssteuerung  (RVS) inkl. der verkehrlicher Massnahmen im Gebiet Zentrum Dietlikon Süd teilweise blockieren.

 

Was wurde nun abgebrochen?

Der nun vom Gemeinderat abgebrochene 3. Teil ist im entsprechenden Begleitbericht wie folgt beschrieben (Oeffentlicher Gestaltungsplan „Zentrum Dietlikon Süd 2014“ (Modul 3) Planungsbericht nach Art. 47 RPV, Seite 3.):

„Die inhaltlichen Planungsziele ergeben sich aus der beabsichtigten Transformation des ehemaligen Gewerbe- und Industriegebiets in ein zukunftfähiges urbanes Zentrum und widerspiegeln sich im Art. 1 Zweck der Gestaltungsplan-Vorschriften:

  • Aufwertung und Stärkung des Geschäftszentrums in seiner überkommunalen Ausstrahlung.
  • Ermöglichung einer Vielfalt an publikumsorientierten Nutzungen wie Handel, Dienstleistungen, Freizeit, Kultur und Unterhaltung sowie Gewerbe.
  • Sicherstellung geeigneter Rahmenbedingungen für eine schrittweise und angemessene städtebauliche Revitalisierung des ehemaligen Industriegebiets.
  • Aufwertung des Freiraums zugunsten der Begegnung und einer erhöhten Aufenthaltsqualität.
  • Förderung des öffentlichen und des Langsamverkehrs sowie Abstimmung von Siedlung und Verkehr entsprechend den Verkehrskonzepten.“
…Im Weiteren werden die Verkaufsflächen in Abstimmung auf frühere Planungen sowie die RVS auf ein umweltverträgliches Mass von insgesamt 110’000 m2 begrenzt und dementsprechend der durch solche Verkaufsflächen hervorgerufene Verkehr ebenfalls bezüglich der Strassenkapazitäten auf ein verträgliches Mass limitiert.

1 Comment

Patrick Widmer · 2. November 2017 at 14:16

Offenbar hat die öffentliche Kommunikation nicht nur bei mir Fragen aufgeworfen. Der Gemeinderat wird hier aber nachbessern. Sehr gut, denn der Abbruch des laufenden Prozesses ist im Detail betrachtet nämlich eindeutig der richtige Schritt. Dank an den GR im Voraus, dass hierzu noch erklärende Informationen folgen.

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