Die Gemeinde Dietlikon hat – so steht es auf deren Internetseite – mit der Firma Curanovis eine Bedarfsanalyse durchgeführt. Man gelangte zum Schluss, dass der Bettenbedarf der Altersheime für Dietlikon und Wangen-Brüttisellen mit den heutigen Angeboten langfristig gedeckt ist. Gleichzeitig wurde aber auch festgestellt, dass geeignete Demenzstrukturen fehlen und hier ein dringender Handlungsbedarf besteht.

Diese Feststellung wurde von den Exponenten der Stiftung Hofwiesen bereits im Jahr 2013 mit Vehemenz vorgetragen und bereits präzisiert:  „Das betrifft speziell die prekäre Platzsituation, die sanitären Einrichtungen, das Fehlen eines Stationszimmers und den Zugang zu einem geeigneten Aussenraum. “

Der späte Dank des Gemeinderats an die Stiftung Hofwiesen fällt indes nun aber doch etwas überschwänglich aus: „Dank des geplanten Neubaus der Stiftung Hofwiesen auf dem Nägelihof-Areal können insbesondere im Bereich der öffentlichen Räume Synergien genutzt werden. Dadurch können die im Alterszentrum Hofwiesen fehlenden Demenzstrukturen innerhalb des bestehenden Gebäudes geschaffen werden.“

Denn die Exponenten der Stiftung Hofwiesen hatten im erwähnten Schreiben aus dem Jahr 2013 bereits einen pragmatischen und wohl rasch umsetzbaren Vorschlag gemacht, wie die untragbaren Zustände   ohne Neubau auf dem Nägelihof-Areal (Wohnen im Alter, Säle und vermietete Räume) und ohne neues Restaurant behoben werden können: Im Erdgeschoss des Südflügels des Alterszentrums anstelle von Sälen und vermieteten Räumen.

Das Schreiben der Herren Zuberbühler und Hartmann aus dem Jahr 2013 finden Sie hier.

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